tropische Früchte auf einer Bar, im Hintergrund blauer Himmel und ein Strohdach

Liebe Rumliebhaberinnen und Rumliebhaber!


Wie entwickelte sich die Geschichte des Rums nach der Prohibition in den USA? Das, und was Tiki-Bars damit zu tun haben, erfährst du im heutigen Blog.

Die Prohibition, die in den USA die Herstellung und den Verkauf (nicht aber den Konsum) von Alkohol von 1920 bis 1933 verbot, war ein riesiger Rückschlag für viele Rumhersteller. Bacardi aber hat sogar Gewinn daraus geschlagen – Kuba wurde zu der Zeit ein beliebtes Reiseziel und es entwickelte sich eine richtige Cocktailszene, sowohl auf der Insel als auch nach er Prohibition in den USA. Heimgebliebene und Rückkehrende wünschten sich das Urlaubsfeeling zurück – und so entstanden die Tiki-Bars in den 1930er Jahren. Besonders in den 1950er und 60er Jahren waren diese Bars aufgrund der Beliebtheit von tropischen Urlaubszielen sehr erfolgreich und erleben in den 2000er Jahren eine Renaissance.
Ab den 1950er Jahren sank die Popularität von Rum in den USA, er wurde von Wodka und schottischem Whisky verdrängt. Angetrieben von den Bemühungen in den 1990er Jahren von Bacardi (mit dem Herausbringen des Bacardi Facundo) sowie Havana Club (und dessen Zusammenschluss mit Pernod-Ricard), erarbeitet sich Rum mit der Zeit wieder einen besseren Ruf. Heute verkaufen Onlineshops Rum aus aller Welt von teils kleinen Betrieben, um die Vielfalt der Spirituose ins Licht zu rücken. Es gibt Rummessen, und Barkeeper entdecken Rum für ihre Drinks wieder – sowohl mit alten, als auch neuen Rezepten.

Fun Fact: In vielen Südamerikanischen Ländern, aber auch in Thailand, auf den Philippinen, in der Türkei und einigen US-Bundesstaaten ist der Verkauf von Alkohol während Wahlen verboten.
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