Liebe Rumliebhaberinnen und Rumliebhaber

So ganz genau weiß man nicht, ob Piraten wirklich so große Rumliebhaber waren. An der Legende, dass Piraten besonders gern Rum tranken, soll aber einiges dran sein. Mehr dazu erfahrt ihr in unserem heutigen Blogbeitrag.

Bereits im frühen 18. Jahrhundert tranken die Freibeuter Rum, um ihre Kampfmoral zu heben. Diese Entwicklung soll auf hoher See begonnen haben, als zwischen der Karibik und Nordamerika regelmäßig Rumfässer transportiert wurden. Die zwischen der amerikanischen Ostküste und den Bahamas kreuzenden Piraten zählten diese Spirituose also oft zu ihrer Beute. Besonders Blackbeard, einer der bekanntesten Piraten dieser Zeit, war für seinen hohen Rumverbrauch bekannt. Man sagt sogar, dass die Royal British Navy nur mit der Ausgabe der täglichen Ration des Destillats begonnen habe, um der gesteigerten Kampfmoral der Piraten entgegenzuwirken.
Literarisch wurde die Verbindung zwischen dem Piratentum und Rum im Roman „Die Schatzinsel“ von Robert Louis Stevensons verarbeitet. Dieses Buch erschien erstmals 1881. Aus ihm stammt auch der Titel dieses Blogeintrags. Es ist eine Zeile eines Lieds, das Billy Bones, einer der Protagonisten des Romans, und auch die anderen Piraten immer wieder singen:

„Fifteen men on the dead man's chest
Yo-ho-ho, and a bottle of rum!
Drink and the Devil had done for the rest
Yo-ho-ho and a bottle of rum!”